Stromverbrauch (ohne Monitor): heutiger Business PC ca. 170W ! Stromverbrauch (ohne Monitor): Thin Client max. 5W bis 25W ! nach oben
Verwaltung
von Thin Clients
Einen
wichtigen Faktor bei der Auswahl von Thin Clients stellt deren
Verwaltungssoftware dar, das Remotemanagement!
Über
diese Management Software erhalten Sie aus der Ferne Zugriff auf ihre Thin
Clients.
Damit
können Einstellungen der Verbindungen verändert werden oder neue Version bzw.
Updates am
vorhandenen Thin Client OS vorgenommen werden.
Bei
der Konfiguration gilt in aller Regel das Master Prinzip. Das bedeute, Sie konfigurieren einen Thin Client als "Vorbild" - den Master - und verteilen anschließend
die Einstellung dieses Masters an alle anderen auszuwählenden Thin Clients.
Ausgenommen davon sind zum Teil Eigenschaften wie statische IP-Adr., Name des
Thin Clients usw. Andere Hersteller arbeiten mit Profilen oder verwenden
die Aktiv Directory und Policies.
Beim
Firmware Update gehen die Hersteller unterschiedliche Wege.
Die
Firmware beinhaltet im wesentlichen:
- das Betriebssystem (WIN CE/XPe, Linux)
- mit Bestandteilen zur Konfiguration der unterlegten Hardware
- die Clientsoftware, z.B. für ICA oder RDP Verbindungen
- Bestandteile des Remote Managers
Manche Hersteller nehmen Änderungen durch Austausch/Update der kompletten
Firmware vor.
Andere bieten die Möglichkeit, nur einzelne Teile auszutauschen (SnapIn, PlagIn
Verfahren).
Kommt
z.B. ein neuer ICA-Client, so führt das bei dem Einen zu der Notwendigkeit, ca.18MB
(Win CE ab Vers, 4.x) zu jedem Thin Client im LAN oder WAN ! zu senden. Der andere Hersteller bietet
die Möglichkeit, beispielsweise nur den ICA-Client - ca. 2MB - auszutauschen,
was natürlich gerade in einem WAN-Verbund mit vielen Standorten eine einfachere
Planung mit den vorhandenen Resourcen ermöglicht.
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Bestimmen
Sie den Einsatzbereich der Thin Clients
Die
Art der Anwendungen bestimmt die notwendige Leistungsfähigkeit des Thin Client.
Wenn
Sie z.B. nur eine einzelne RDP oder ICA Sitzung mit Standard Office Anwendungen
wie Word, Excel und Outlook planen, reicht das einfachste Gerät des jeweiligen
Herstellers - sofern der jeweilige Anwender nicht z.B. Megabyte große Excel
Dateien mit komplexen Makros oder verzweigten Formatierungen benutzt! Ansonsten reicht
schon eine mit 300MHz getaktete CPU, 32MB Flash und 64MB
RAM mit 8MB Video Speicher.
(Heutige Geräte werden zumeist mit einer höheren Ausstattung geliefert, da
die Komponenten-Hersteller diese Größen gar nicht mehr produzieren.)
Soll
aber zusätzlich der lokale Browser verwendet werden, Stichwort NFuse, so
ist schon ein Mehr an Flash und RAM erforderlich. Das gleiche kann gelten, wenn mehrere
Sitzungen gleichzeitig gestartet werden sollen.
Die
größte Herausforderung an einen Thin Client stellt die Grafikfähigkeit oder
der Einsatz als X-Server dar. Es ist zu beobachten, dass auch die Thin Clients
mit immer mehr MHz der CPU protzen. Diese Leistung wird eigentlich vornehmlich
nur beim Einsatz als X-Server abgefordert.
Da
die Thin Clients durchgängig mit einem OnBorard-Grafik-Controler bestückt sind
und Shared-Memory verwenden, ist der mit der "größeren" CPU
einhergehende Memory Bustakt viel interessanter. Die im obigen Beispiel
angesprochene Megabyte große Excel Datei stellt bei den Berechnung
ausschließlich die Leistungsfähigkeit der Server-CPU auf die Probe. Wenn Sie
dann aber schnell mal mit einem vollgeschriebenen Blatt Seitenweise hoch und
runter, nach links und rechts blättern, wird auch die grafische
Leistungsfähigkeit des Thin Client gefordert. Auch die Tendenz zu immer
höheren Auflösungen, ab 17" TFT liegt das Optimum bei 1280*1024, fordert
Grafikchip, Memory-Bus und CPU. Klassische Beispiele sind auch SAP/R3 und Bild
bespickte PDF-Dateien.
Die
meisten Thin-Clients sind mit 8MB Video Speicher voreingestellt, lassen sich
aber über das BIOS z.T. bis auf 64MB hoch setzen. 8MB sind für den normalen
Anwendungsbereich aber in aller Regel absolut ausreichend. Wie viel
"Mehr" ein höherer Wert bringt, hängt von der Anwendung und der
Hardware Ausstattung des Thin Clients ab und sollte ausprobiert werden. Es geht
aber auf jeden Fall zu Lasten der RAM Größe des normalen Arbeitsspeichers und
sollte bei der Bestellung berücksichtigt werden.
Zu
beachten:
- Windows CE.4x verwaltet bis 128MB RAM
- Windows CE.5x verwaltet bis 256MB RAM
- Linux und Win XPe basierende Geräte in der Regel bis 512MB und mehr bzw. in
Abhängigkeit
der
Verfügbaren RAM Steckplätze
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USB
- geliebt - nicht geliebt!?
Manche
Firmen wollen die USB Funktionalität nicht, da darin ein Sicherheitsrisiko
gesehen wird, Anderen gibt es die notwendige Flexibilität und ein Stück PC
zurück.
USB
Unterstützung für Massenspeicher wie USB-Stick und USB DVD/CD-ROM usw. ist
heute im ICA/Citrix Umfeld Standard (Drive Mapping), auf RDP Ebene erst ab WIN
2003 mit entsprechendem RDP Client. Abschalten lässt sich die
USB-Unterstützung nur im BIOS des Thin Client.
Achtung:
PDAs lassen sich z.Z. noch nicht über die USB-Schnittstelle synchronisieren!
Das kann über das COM-Port Mapping erfolgen. Ebenfalls über COM-Port bzw. PS2
Tastatur können generell BAR-Code Leser angeschlossen werden, wobei natürlich
die einzelnen BAR-Code Lesegeräte getestet werden sollten.
Testen
der Thin Clients
Testen
Sie die zur Auswahl stehenden Geräte in der zum Einsatz bestimmten
Konfiguration.
-
Tastatur
-
Mouse
-
Bildschirm
Ein
Thin Client basiert auf Standard PC Hardware und verhält sich entsprechend,
d.h. es sind unter Umständen Inkompatibilitäten möglich.
Wir
hatten zum Beispiel im Test (1280*1024 16k Farben) ein 19" TFT Panel eines
namhaften Herstellers. Auf den ersten Blick sah alles ganz OK aus. Wenn man dann
aber über eine ICA-Verbindung MS-Word oder Excel öffnete, so war im seitlichen
bzw. unteren Scrollbar beim Bewegen der Mouse ein deutliches störendes Flimmern
zusehen. Mit anderen 19" TFT/LCD Bildschirmen lief das System unter allen
Bedingungen einwandfrei.
Um
diesem Problem von vornherein aus dem Wege zu gehen, werden die Thin Clients bei
uns sehr oft komplett mit Tastatur, Mouse und Bildschirm bestellt.
Nicht
alle Probleme liegen aber beim Thin Client. So gibt es z.B. unter bestimmten
Bedingungen Probleme mit dem ICA Client 7.x, welche dazu führten, dass bei
einigen Tastaturen die Enter-Taste des Nummerischen-Keypad nicht
funktionierte.
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